Chor

ONE UPON A TIME…

Castings
Im Jahre 2010 suchte das Schweizer Fernsehen singfreudige Stimmen für 8 prominente Musiker, die in der geplanten Sendung “Kampf der Chöre” gegeneinander antreten sollten. Dazu wurden im Frühling & Sommer 2010 sogenannte Castings durchgeführt. Das Casting von Padi Bernhard fand am 22. August 2010 in seinem Schulzimmer in Goldau statt. Aus über 80 Stimmen suchte sich Padi zusammen mit Ben Vatter 30 finale Stimmen aus, von denen er dann später am Tag jeweils zwei nochmals miteinander vorsingen liess. Aus diesen verbliebenen 30 “Finalisten” wurden dann die 20 definitiven Personen ausgesucht, die zusammen am besten harmonierten und die ihm im “Kampf der Chöre” verhelfen sollten, das Final zu erreichen.

So trafen sich Gloria, Dani, Beny, Marc, Melanie, Tamara, Miriam, Sarah, Kharia, Petra, Janice, Anja, Fio, Selina, Nadja, Christof, Cornel, Chiara, Hedi und Nicole am 12. Oktober 2010 um 19:30 Uhr zum ersten Mal im Schulzimmer von Padi und begannen sofort, unter der Leitung von Christof Tschudi, den ersten Song “Stand by me” einzustudieren. Zeitgleich erarbeitete Padi eine Choreografie, die sie in der 1. Show präsentieren wollten. Keiner wusste, ob das geplante Konzept funktionieren würde und alle waren deshalb sehr gespannt auf die erste Sendung. Wie würden sich die andern Chöre präsentieren?

1. Sendung
Am 24. Oktober 2010 fand dann die erste Sendung “Kampf der Chöre” in der Bodenseearena in Kreuzlingen statt. Alle waren aufgeregt und freuten sich darüber, überhaupt dabei sein zu dürfen. Das “Team Padi Bernhard” war als erster Chor am Start und landete mit seiner Darbietung von “Stand by me” auf Platz 3 und… – war somit eine Runde weiter. Das “Team Maja Brunner” schied völlig unerwartet als erstes aus und war sichtlich enttäuscht darüber. Für den BernHeartChor – wie er sich jetzt nannte – aber bedeutete dies, dass sie sich nun am Dienstag wiedersehen würden und das ganze Spektakel mit Proben, Choreo und Aufführung von neuem losgehen konnte.

2. Sendung
In der 2. Sendung vom 31. Oktober 2010 performten sie “All for Love” und Padi & die Solisten zogen sich dazu Musketeer-Kostüme an, um als die 3 Musketeers die Bühne zu stürmen. Padi wollte, dass der Chor eine Show abzog und dass die Bühne brennt. Dazu verpflichtete man eigens eine Choreografin und setzte auf Show und Klimbim. Diese Strategie wurde dem Chor beinahe zum Verhängnis, aber zum guten Glück traf es in der 2. Sendung Michael von der Heide, der mit seinem Chor ausschied und nach Hause gehen musste. Für den BernHeartChor hiess es allerdings: Wieder eine Runde weiter.

3. Sendung
Alle befürchteten aber nun, dass am 7. November 2010 die 3. Sendung die letzte für den BernHeartChor sein würde, da sich Padi für den Song “Heaven” von Gotthard entschieden hatte und sich davon nicht abbringen liess. Da rund einen Monat davor deren Leadsänger bei einem tragischen Töffunfall ums Leben gekommen war, waren Presse und Kritiker einhellig der Meinung, dass Padi diese Tragödie zu seinem Vorteil nutzen wollte. Ihm war dies aber egal, denn er wollte Steve Lee, den er persönlich kannte, in einer musikalischen Hommage würdigen und liess es darauf ankommen. Ihm war egal, was die andern dachten, denn er fand, man müsse diese grossartige Stimme in einer Sendung, in der es um Stimmen geht, ehrenvoll mit entsprechender Hommage würdigen. Mit Erfolg: Der BernHeartChor kam nicht nur eine Runde weiter, er siegte sogar und zog nun als Favorit in die nächste Runde. Das Team Sandee schied in dieser Sendung aus.

4. Sendung
Nun wurde es einen richtigen “Zacken” strenger, denn für die letzten 3 Sendungen sollten jeweils 2 Songs einstudiert und vorgetragen werden. In der gleichen Zeit, wohlverstanden. Für die 4. Sendung erfüllte sich Padi auch gleich noch einen Bubentraum und wählte “Suspicious Minds” von Elvis Presley aus. Dazu wollte er unbedingt in einem Elvis-Jumpsuit auftreten. Diesen lieh er sich von Tommy King, einem Elvis-Imitator, den er via Facebook fand. Als zweiten Song stand “Somebody To Love” auf dem Programm. Freddie Mercurys Hammerballade war kein leichter Song und so ging diese Woche als echte Knacknuss in die Chorgeschichte ein. Zwei Choreografien, zwei Hammersongs und noch einen gemeinsamen Opener (inkl. Choreografie) neben seinem 100%-Job in bloss 5 Tagen einzustudieren, verlangte von allen erstmals sehr viel ab. So wurde auch erstmals richtig spürbar, dass daneben kaum noch Platz für Familie oder Hobby war und was es hiess, immer wieder eine Runde weiter zu kommen.

Diese 4. Sendung am 14. November 2010 war rückblickend vermutlich die beste aller Sendungen, in der sich der Chor zum Topchor mauserte und sich mit seinen 2 absolut perfekten Performances ins Halbfinal sang und nun bloss noch eine Sendung vor dem grossen Final entfernt war. Das Team von Fabienne Louves schied aus.

Halbfinal
Am 21. November 2010 fand dann die 5. Sendung, bzw. das Halbfinal statt. Mit dabei waren jetzt noch das Team Stämpf, das Team Gustav, das Team Nadelmann und der BernHeartChor. Der BernHeartChor setzte nun auf “Tanz” und “Herz” und überzeugte mit einer glasklaren Tanz- und Sing-Performance zu “Wake me up before you go go” von Wham und einer berührenden Darbietung zu Robbie Williams’ “Angels”. In dieser Sendung hatte Padi mit seiner Band “bernhard” seinen obligaten Show-Auftritt, was ihm sicherlich noch zu der einen oder andern Stimme verhalf.
Das Team Stämpf hatte am Ende keine Chance und so schied Padis (vermeintlich) grösster Konkurrent in dieser Sendung aus. Natürlich stimmten nun die Grischa-Fans nicht etwa für den BernHeartChor, nein, Stämpf forderte all seine Fans via Facebook auf, doch nun für Gustav abzustimmen, da er noch der einzig verbliebene “echte” Rocker in der Final-Runde sei.
Im Gegenzug hatte Padi eine Woche davor kurzerhand beschlossen, den Song “Fly with me”, den Selina Tomaschett geschrieben hatte, zum choreigenen Lied “sing with me” umschreiben zu lassen. Damit wollte man sich im Final persönlich von allen Fans verabschieden. Gleichzeitig wollte man noch etwas “Eigenes” mit aus dieser Erfahrung nach Hause nehmen, doch dazu sollte es nicht kommen. Produzentin Sabine Schweizer und ihr Team legten ihr Veto ein und verbrummten den Chor zu einem andern Song.

Finale
Am 28. November 2010 zog der BernHeartChor nach 6 anstrengenden Wochen und mittlerweile sichtlich erschöpft ins Finale von “Kampf der Chöre” ein. Zusammen mit dem Chor von Gustav und Noemie Nadelmann kämpfte man nun um den Sieg. Allerdings gab es für den Chor nichts mehr zu gewinnen, da es ja keine nächste Sendung mehr geben sollte. Und deshalb waren alle traurig, dass das letzte Zusammentreffen für den Chor schlussendlich doch gekommen war. Es wurde ein sehr sentimentales Wochenende und erstmals in der Geschichte dieses jungen Chores, durfte der Chor vom Samstag auf den Finalsonntag in Kreuzlingen übernachten, was man sichtlich genoss. Den ganzen Abend lang sang man und genoss nochmals die gemeinsamen letzten Stunden mit guten Freunden und schönen Liedern. Die letzten von so vielen Stunden, in denen man gelitten, gesungen, getanzt, gefiebert, gestresst, gezittert, gegessen, gevotet oder genossen hatte, waren angebrochen und nun war es vorbei. Noch ein weiterer Auftritt und der Chor war Geschichte.
Am Sonntag, den 28. November 2010 endete der “Kampf der Chöre” für den BernHeartChor mit dem stolzen 2. Platz. Man hatte zwar nicht gewonnen, doch Freunde für’s Leben gefunden.

Die Geschichte hatte also gerade erst begonnen…

Am 6. Februar 2011 bedankte sich der BernHeartChor mit 2 Gratis-Dankeskonzerten im Waldstätterhof in Brunnen und am 20. Februar 2011 mit 2 Gratis-Dankeskonzerten in der Eventhalle in Erstfeld. Alle Konzerte waren ausverkauft und “sing with me” erstmals live aufgeführt.

Doch das war erst der Anfang. Alle weiteren Aktivitäten findet man unter Events.

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